18+ · Angebotsbedingungen
18+. Angebotstext, Note und Anzahl der Bewertungen stammen vom Partner und stehen hier so, wie sie geliefert wurden. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt ein finanzielles Risiko.
Start › Freispiele: eine Stückzahl wird erst mit dem Nennwert zum Betrag
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Eine Zahl von Freirunden ist eine Stückzahl, und Stückzahlen lassen sich nicht vergleichen. Vier Umrechnungen machen daraus eine Größe: der Nennwert je Runde, die Buchung des Ertrags, eine mögliche Vorgabe auf diesen Ertrag und der Deckel darüber. Diese Seite geht die vier Schritte durch, zeigt die beiden Uhren, die bei dieser Form nebeneinander laufen, und trennt Freirunden aus einem Angebot von Freirunden, die zum Spiel selbst gehören.
Werbung für Freirunden nennt fast immer eine Stückzahl und fast nie einen Preis je Stück. Das ist kein Versehen, sondern der Kern dieser Angebotsform: eine große Stückzahl wirkt üppig, auch wenn der Gegenwert gering ist, und eine kleine Stückzahl wirkt bescheiden, auch wenn sie mehr wert ist. Die Zahl allein trägt keine Aussage.
Vergleichbar wird eine Serie erst, wenn Sie wissen, mit welchem Einsatz jede einzelne Runde gespielt wird. Dieser Einsatz heißt im Bedingungstext meist Nennwert oder Einsatz je Freirunde, er ist vom Betreiber festgelegt, und er hat mit dem Einsatz, den Sie selbst gewählt hätten, nichts zu tun. Stückzahl mal Nennwert ergibt den Gegenwert der Serie.
Danach kommen drei weitere Fragen, die den Gegenwert wieder verkleinern können: wohin der Ertrag gebucht wird, ob auf ihn eine Umsatzvorgabe gelegt wird und welche Obergrenze für die Auszahlung gilt. Erst wenn alle vier Punkte beantwortet sind, haben Sie eine Größe in der Hand, die neben andere Angebote gelegt werden kann.
Diese Form steht damit zwischen den beiden einfacheren Fällen. Sie ist nicht so geradlinig wie eine Gutschrift in Euro, aber auch nicht so schwer zu greifen wie ein Sachpreis. Wo sie in die Reihe der übrigen Formen gehört, zeigt Arten von Angeboten.

Der Nennwert ist die wichtigste Einzelangabe dieser Form, und sie steht selten dort, wo die Stückzahl steht. Gesucht werden Formulierungen über den Einsatz je Freirunde, über den zugrunde gelegten Rundeneinsatz oder über den Wert einer Freirunde. Fehlt diese Angabe im Angebotstext, findet sie sich manchmal im Spiel selbst, sobald die Serie läuft — dann allerdings zu spät für eine Entscheidung.
Das Säulenbild auf dieser Seite führt die Rechnung mit einer frei gewählten Stückzahl vor. Derselbe Umschlag kann je nach Nennwert das Zehnfache wert sein, und die Werbung unterscheidet sich dabei in keinem Wort. Wer zwei Angebote mit gleicher Stückzahl vergleicht, vergleicht in Wahrheit zwei Nennwerte.
Nach oben ist der Nennwert begrenzt, und zwar durch das Gesetz: nach § 22a Abs. 7 des Glücksspielstaatsvertrags 2021 darf der Einsatz bei einem virtuellen Automatenspiel einen Euro je Spiel nicht übersteigen; die Aufsicht darf den Betrag ändern. Eine Freirunde ist ein solches Spiel, und deshalb gibt es bei erlaubten Angeboten nach oben eine harte Schranke.
Praktisch heißt das: der Gegenwert einer Serie im erlaubten Markt lässt sich nach oben abschätzen, noch bevor Sie den Nennwert kennen. Stückzahl mal einem Euro ist das Höchstmögliche. Liegt schon diese Obergrenze unter dem, was Ihnen den Aufwand wert ist, erübrigt sich das weitere Lesen.
Nach der letzten Runde entsteht ein Ertrag, und über seinen Weg entscheidet ein einziger Satz im Bedingungstext. Zwei Varianten kommen vor, und sie trennen zwei völlig verschiedene Angebote, obwohl die Werbung identisch aussieht.
In der ersten Variante wird der Ertrag als freies Guthaben gebucht. Dann ist das Angebot mit der letzten Runde abgeschlossen, der Betrag gehört Ihnen wie jeder andere Eingang, und es bleibt nur der übliche Weg über die Prüfung der Person und den Zahlweg zurück. Diese Variante ist die seltenere und die klarere.
In der zweiten Variante wird der Ertrag als gebundener Posten gebucht. Dann beginnt an dieser Stelle erst das eigentliche Angebot: auf den Ertrag wird eine Umsatzvorgabe gelegt, und die Serie war nur deren Anlass. Faktisch haben Sie es dann mit einer Gutschrift zu tun, deren Höhe vom Zufall der Serie abhängt.
Die Unterscheidung ist deshalb wichtiger als jede Stückzahl. Eine Serie, deren Ertrag frei gebucht wird, ist auch bei kleinem Nennwert ein überschaubares Angebot. Eine Serie, deren Ertrag gebunden wird, kann bei großem Nennwert eine erhebliche Pflicht erzeugen — und zwar eine, deren Umfang Sie vorher nicht kennen. Wie diese Pflicht gerechnet wird, steht unter Umsatzbedingungen.

Wird der Ertrag gebunden, gilt dieselbe Rechenkette wie bei jeder Gutschrift, nur mit einer Besonderheit: die Bezugsgröße ist nicht von Anfang an bekannt. Sie entsteht erst mit der Serie, und erst danach können Sie das Pflichtvolumen bestimmen. Das macht diese Form zur einzigen, bei der die Rechnung nachträglich aufgestellt wird.
Daraus folgt eine nützliche Gewohnheit: notieren Sie den Ertrag unmittelbar nach der letzten Runde, bevor Sie weiterspielen. Diese Zahl ist die Bezugsgröße, und sie ist später im Konto nicht mehr sauber ablesbar, weil sich eigene Einsätze und Gewinne darüberlegen.
Ein zweiter Punkt betrifft die Richtung der Rechnung. Ein hoher Ertrag ist bei gebundener Buchung nicht nur gute Nachricht, sondern auch eine größere Pflicht, denn der Faktor wirkt auf ihn. Je besser die Serie läuft, desto länger wird die Erfüllungsphase — eine Eigenschaft, die Leser regelmäßig überrascht.
Hinzu kommt der Anrechnungsgrad der Spielart, in der Sie die Vorgabe abarbeiten. Häufig ist genau das Spiel, in dem die Freirunden liefen, voll anrechenbar; andere Spielarten sind es nicht. Welche Klausel das regelt und wo sie steht, sammelt Fallen in den Bedingungen.
Die letzte Umrechnung ist eine Begrenzung, und sie entscheidet über den besten möglichen Ausgang. Viele Angebote mit Freirunden enthalten eine Obergrenze für den Betrag, der aus der Serie am Ende ausgezahlt werden darf. Was darüber hinaus entsteht, wird gestrichen, und zwar unabhängig davon, wie die Serie gelaufen ist.
Diese Klausel ist nicht unredlich, sondern die Gegenseite des Risikos, das der Betreiber mit kostenlosen Runden eingeht. Sie ist nur dann ein Problem, wenn man sie nicht kennt, denn sie verändert die Bewertung des Angebots grundlegend: oberhalb des Deckels ist jede weitere Überlegung über Glück gegenstandslos.
Praktisch rechnen Sie mit dem Deckel wie mit einer Obergrenze in einem Vertrag: er ist das Maximum, das das Angebot für Sie wert sein kann. Alles, was Sie darunter erreichen, gehört zur Rechnung; alles darüber nicht. Ein Angebot mit großer Stückzahl und niedrigem Deckel ist deshalb oft weniger wert als eines mit kleiner Stückzahl und ohne Deckel.
Steht im Text keine Obergrenze, ist das kein Beweis für ihre Abwesenheit, sondern ein Anlass zur Rückfrage. Bestätigt der Betreiber schriftlich, dass keine gilt, bewahren Sie diese Antwort auf. Wie sich eine Auszahlung nach erfüllter Vorgabe weiter bewegt, beschreibt Auszahlung nach einem Bonus.

Bei dieser Form gibt es regelmäßig zwei Fristen, und im Bedingungstext stehen sie an verschiedenen Stellen. Die erste gilt für die Einlösung der Runden: bis zu einem bestimmten Zeitpunkt müssen sie gespielt sein, sonst verfallen die noch offenen Stücke. Die zweite gilt für die Erfüllung einer Vorgabe auf den Ertrag.
Beide Uhren können gleichzeitig laufen, und dann ist die Aufgabe schwerer als die Summe ihrer Teile. Wer die Einlösung bis zum letzten Tag aufschiebt, hat für die Erfüllung keine Zeit mehr übrig, obwohl beide Fristen für sich betrachtet großzügig wirkten.
Eine zweite Eigenheit: manche Angebote verteilen die Stücke in Tagesportionen. Dann gibt es nicht zwei Uhren, sondern eine Reihe kurzer Uhren, von denen jede einzeln versäumt werden kann. Eine versäumte Portion kehrt in der Regel nicht zurück, und ein Nachholen am Folgetag ist meist ausgeschlossen.
Die nützliche Gegenmaßnahme ist schlicht: tragen Sie die Zeitpunkte beider Uhren mit Datum und Uhrzeit dort ein, wo Sie Termine ohnehin führen, und zwar vor der ersten Runde. Was Startereignisse und Fristen sonst noch bereithalten, steht unter Fristen.
Eine Freirunde ist ein virtuelles Automatenspiel wie jedes andere und unterliegt denselben Vorgaben. Das wirkt an mehreren Stellen, und zwar durchweg zu Ihren Gunsten, wenn Sie rechnen wollen. Zuerst bei der Dauer: § 22a Abs. 6 schreibt für jedes Spiel eine durchschnittliche Mindestdauer von fünf Sekunden vor, und beendet ist es mit dem Erscheinen des Ergebnisses.
Eine Serie von Runden braucht deshalb eine vorhersagbare Mindestzeit, und diese Zeit lässt sich nicht verkürzen: nach Abs. 4 beginnt ein Spiel nur auf ausdrückliches Handeln, und Programme, die Spiele selbsttätig aneinanderreihen, sind untersagt. Nach Abs. 10 ist auch das gleichzeitige Bespielen mehrerer solcher Spiele ausgeschlossen, und der Anbieter muss dies technisch verhindern.
Zweitens bei der Transparenz: Abs. 3 verlangt verfügbare und verständliche Spielregeln samt Gewinnplan, und am Ort des Einsatzes sind zwei Größen anzuzeigen — wie wahrscheinlich der Höchstgewinn ist und welche mittlere Quote je eingesetztem Euro ausgezahlt wird. Das gilt auch während einer Serie, und es ist die Stelle, an der sich eine erlaubte Fassung erkennen lässt.
Drittens bei der Abgrenzung: nach Abs. 8 dürfen Einsätze und Gewinne nicht für künftige Spiele angespart werden, und ein Gewinn ist ein vorab bekanntes Vielfaches des Einsatzes. Ein Angebot, das eine Serie als Ansparen von Spielguthaben darstellt, beschreibt damit etwas, das in der erlaubten Fassung nicht vorkommt.
Zwei verschiedene Dinge tragen denselben Namen, und die Verwechslung erzeugt viel Verwirrung. Das eine sind Runden, die ein Betreiber im Rahmen eines Angebots gutschreibt; sie sind Gegenstand dieser Seite und haben einen Bedingungstext. Das andere sind Runden, die innerhalb eines Spiels durch ein Ereignis im Spiel selbst ausgelöst werden.
Die zweiten gehören zum Spiel und damit zu seinem Gewinnplan. Über sie entscheidet nicht ein Angebot, sondern die Fassung des Spiels, und sie sind in der mittleren Auszahlungsquote dieses Spiels bereits enthalten. Sie kosten keinen zusätzlichen Einsatz, erzeugen aber auch keine Pflicht und keinen Deckel.
Für die Beurteilung eines Angebots sind daher nur die ersten relevant. Wenn ein Werbetext von Freirunden spricht, lohnt die Frage, welche von beiden gemeint sind; die Antwort steht meist im Bedingungstext, der nur für die erste Art existiert. Gibt es keinen Bedingungstext, handelt es sich sehr wahrscheinlich um die zweite Art.
Eine dritte Variante tritt gelegentlich auf: Runden, die im Übungsmodus eines Spiels gespielt werden. Dort gibt es keinen Ertrag, der ausgezahlt werden könnte, und damit auch keinen Gegenwert. Sie taugen zum Betrachten der Mechanik, nicht zum Rechnen eines Angebots, und sie gehören in keinen Vergleich von Preisen.
Der Reihe nach, und mit Papier daneben. Erstens: Stückzahl und Nennwert notieren, Produkt bilden — das ist die Obergrenze des Gegenwerts, bevor irgendeine Klausel wirkt. Fehlt der Nennwert, rechnen Sie zunächst mit einem Euro je Runde und wissen damit das Höchstmögliche.
Zweitens: den Satz über die Buchung des Ertrags suchen. Steht dort freies Guthaben, sind Sie fast fertig. Steht dort ein gebundener Posten, notieren Sie Faktor und Bezugsgröße und rechnen nach der Kette weiter, die unter Umsatzbedingungen beschrieben ist.
Drittens: den Deckel dagegenstellen. Liegt er unter dem Gegenwert aus dem ersten Schritt, ist der Deckel die maßgebliche Zahl, und alles darüber ist gestrichen. Viertens: beide Fristen gegen Ihren Kalender halten, nicht gegen Ihre Absicht.
Und zuletzt der Satz, der zu jeder Rechnung über Spielgeld gehört: eine Serie kostenloser Runden bleibt Glücksspiel, zugänglich ab achtzehn Jahren, mit dem bekannten Suchtrisiko. Wer merkt, dass die offenen Stücke ihn zum Einloggen drängen, sollte darüber sprechen; die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist unter 0800 1 37 27 00 kostenfrei und auf Wunsch anonym erreichbar. Mehr dazu auf Verantwortungsvolles Spielen.
| Umrechnung | Woher die Zahl kommt | Was ohne sie offenbleibt |
|---|---|---|
| Stück mal Nennwert | Angebotstext, Zeile zum Einsatz je Freirunde | der Gegenwert der Serie in Euro |
| Buchung des Ertrags | Angebotstext, Satz zur Gutschrift des Gewinns | ob das Angebot nach der Serie beendet ist |
| Vorgabe auf den Ertrag | Bedingungstext, Faktor und Bezugsgröße | wie viel Einsatz nach der Serie noch nötig ist |
| Deckel über dem Ertrag | Bedingungstext, Obergrenze für die Auszahlung | der beste überhaupt mögliche Ausgang |
| Dauer der Serie | Gesetz, Mindestdauer je Spiel | wie lange die Einlösung mindestens braucht |
22BET+250 % auf die EinzahlungJetzt spielenRedaktionell nachgerechnet · Stand 29.10.2026. Rechtliche Angaben folgen dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 und den Veröffentlichungen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Angaben zu Angeboten einzelner Betreiber geben deren eigene Darstellung wieder.
Weil sie eine Stückzahl ohne Preis je Stück ist. Erst der vom Betreiber festgelegte Nennwert je Runde macht aus der Stückzahl einen Betrag, und derselbe Umschlag kann je nach Nennwert das Zehnfache wert sein.
Höchstens so hoch wie der gesetzliche Einsatzdeckel für ein virtuelles Automatenspiel, also ein Euro je Spiel nach § 22a Abs. 7; die Aufsicht kann diesen Betrag ändern. Dadurch lässt sich der Gegenwert einer Serie nach oben abschätzen.
Entweder wird er als freies Guthaben gebucht, und dann ist das Angebot beendet, oder er wird als gebundener Posten gebucht, und dann beginnt eine Umsatzvorgabe auf genau diesen Betrag. Welcher Fall gilt, steht in einem einzigen Satz des Bedingungstexts.
Bei gebundener Buchung nicht ohne Weiteres, denn der Faktor wirkt auf diesen Ertrag. Je besser die Serie lief, desto größer ist die anschließende Pflicht und desto länger dauert die Erfüllungsphase.
Sie begrenzt das Risiko des Betreibers bei kostenlos vergebenen Runden und legt gleichzeitig den besten für Sie möglichen Ausgang fest. Unterhalb der Grenze zählt jeder Euro, oberhalb wird gestrichen, unabhängig vom Verlauf der Serie.
Die eine begrenzt die Einlösung der Runden, die andere die Erfüllung einer Vorgabe auf den Ertrag. Laufen sie gleichzeitig, verbraucht ein spätes Einlösen die Zeit, die später für die Erfüllung fehlt.
Jede Tagesportion hat ihre eigene kurze Frist, und eine versäumte Portion kehrt in der Regel nicht zurück. Nachholen am nächsten Tag ist in den meisten Texten ausdrücklich ausgeschlossen.
Stückzahl mal fünf Sekunden, denn ein virtuelles Automatenspiel muss im Mittel wenigstens so lange dauern. Verkürzen lässt sich das nicht, weil selbsttätig startende Programme untersagt sind und mehrere Spiele gleichzeitig nicht bedient werden dürfen.
Nein. Die einen entstehen durch ein Ereignis im Spiel, gehören zu seinem Gewinnplan und sind in der mittleren Quote dieses Spiels enthalten. Die anderen stammen aus einem Angebot und haben einen eigenen Bedingungstext mit Pflichten und Grenzen.
Stückzahl, Nennwert, Art der Buchung des Ertrags, Obergrenze und beide Fristen mit Uhrzeit. Nach der letzten Runde notieren Sie zusätzlich den Ertrag, weil er später im Konto nicht mehr sauber vom eigenen Guthaben zu trennen ist.
Nachgerechnet am 29.10.2026 · 18+ · Verantwortungsvolles Spielen