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Treueprogramme: ein Kurs mit zwei Hälften

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Ein Punkteprogramm rechnet mit zwei Kursen, und im Text steht meist nur einer von beiden: wie viel Einsatz einen Punkt ergibt und was ein Punkt in Euro wert ist. Ohne beide Hälften lässt sich nicht sagen, ob eine Stufe eine Belohnung oder eine Beschäftigung ist. Diese Seite setzt die beiden Kurse zusammen, rechnet den Gegenwert je eingesetzten Euro aus und zeigt, was eine erreichte Stufe im Unterhalt kostet.

Ein Programm ist kein Angebot, sondern ein Zustand

Alle übrigen Formen haben einen Anfang und ein Ende: eine Zahlung, eine Serie, ein Zeitfenster. Ein Punkteprogramm hat keines von beiden. Es läuft, solange das Konto besteht, und es verlangt keine Entscheidung, sondern begleitet jede. Deshalb gehört es in diese Übersicht, obwohl es sich nicht annehmen oder ablehnen lässt.

Die Folge ist, dass es nicht wie ein Angebot verglichen werden kann. Verglichen wird nicht Programm gegen Programm, sondern Programm gegen Nichts: Was bringt es, dass ich hier spiele und nicht ohne Programm? Diese Frage lässt sich beantworten, aber nur mit einer Rechnung, deren Zutaten verstreut im Text liegen.

Vorab eine Beobachtung zur Größenordnung, die den Rest dieser Seite einordnet. Vorteile aus Punkten sind ihrer Natur nach klein, denn sie werden auf alles Spiel gewährt und nicht auf einen Anlass. Das Volumen, das sie erfordern, ist dagegen groß. Die Rechnung fällt deshalb fast immer in derselben Richtung aus.

Das macht die Form nicht unseriös, sondern erklärt ihren Zweck: sie ist eine Bindung und keine Vergütung. Wo sie neben den übrigen Formen steht, zeigt Arten von Angeboten; der Nenner, mit dem alle Formen vergleichbar werden, ist auf Cashback eingeführt.

Treueprogramme – zwei Kurse vom Einsatz über den Punkt bis zum Euro
Zwei Umrechnungen hintereinander; fehlt eine, ist das Ergebnis nicht bestimmbar.

Der Kurs hat zwei Hälften

Die erste Hälfte beschreibt das Sammeln: wie viel Einsatzvolumen ergibt einen Punkt? Diese Angabe steht in der Programmbeschreibung, meist in einem Abschnitt über das Sammeln, und sie kann nach Spielart verschieden sein. Für Automatenspiele gilt oft ein anderer Kurs als für andere Spielarten, und dieselbe Unterscheidung kennen Sie von der Anrechnung.

Die zweite Hälfte beschreibt das Einlösen: was ist ein Punkt in Euro wert? Diese Angabe steht an einer anderen Stelle, häufig als Tauschtabelle, und sie ist die, die in Werbetexten regelmäßig fehlt. Ohne sie ist eine Punktzahl eine Zahl ohne Einheit, genau wie eine Stückzahl von Freirunden ohne Nennwert.

Erst beide Hälften hintereinander ergeben eine Aussage. Volumen geteilt durch den Einsatz je Punkt ergibt Punkte, Punkte mal Gegenwert ergibt Euro. Das Ergebnis dieser Kette ist die einzige Zahl, die eine Bewertung trägt — und sie ist wesentlich kleiner, als die Punktzahlen vermuten lassen, weil Punkte absichtlich in großen Stückzahlen vergeben werden.

Eine Besonderheit: manche Programme tauschen Punkte nicht in Guthaben, sondern in Freirunden oder Sachpreise. Dann fehlt der zweite Kurs ganz, und an seine Stelle tritt eine Bewertung, die Sie selbst vornehmen müssen. Für Freirunden gilt dabei dasselbe Verfahren wie unter Freispiele beschrieben.

Die Rechnung: Gegenwert je eingesetztem Euro

Die folgenden Zahlen sind erfunden und dienen allein dem Rechenweg. Angenommen seien ein Kurs von zehn Euro Einsatz je Punkt und ein Gegenwert von einem Euro je einhundert Punkte. Aus eintausend Euro Einsatzvolumen werden damit einhundert Punkte, und daraus wird ein Euro.

Ein Euro auf eintausend Euro Volumen ist ein Promille. Diese Zahl ist unscheinbar und gerade deshalb nützlich, denn sie lässt sich neben jede andere Form legen: neben den Rückfluss je Volumen, neben die Gutschrift je Volumen. Alle drei benutzen denselben Nenner und sind damit zum ersten Mal wirklich vergleichbar.

Das Säulenbild auf dieser Seite stellt vier erfundene Kurspaare gegenüber, umgerechnet auf genau diesen Nenner. Der Abstand zwischen dem günstigsten und dem ungünstigsten ist das Zehnfache, und in den Programmbeschreibungen unterscheiden sich diese vier Fälle nur durch zwei Zahlen an zwei verschiedenen Stellen.

Jetzt der Blick von der anderen Seite: wie viel Volumen brauchen Sie für einen Gegenwert, der sich lohnt? Setzen Sie einen Betrag ein, den Sie für nennenswert halten, und teilen Sie ihn durch den Gegenwert je Euro Volumen. Das Ergebnis ist das Volumen, das Sie bewegen müssten — und diese Zahl beendet die meisten Überlegungen zu dieser Form.

1 € je 1.000 €Kurspaar A2 € je 1.000 €Kurspaar B5 € je 1.000 €Kurspaar C10 € je 1.000 €Kurspaar D
Frei gewählte Rechenannahme: vier erfundene Kurspaare, umgerechnet auf denselben Nenner, nämlich Gegenwert in Euro je 1.000 € Einsatzvolumen. Die Werte gehören zu keinem bestimmten Programm und dienen allein dem Vergleich der Größenordnungen.
Treueprogramme – Stufenleiter mit Einstiegspensum und laufendem Haltepensum
Eine Stufe hat zwei Preise: den für das Erreichen und den für das Behalten.

Stufen: zwei Preise für dieselbe Stufe

Über den Punkten liegt oft eine Leiter aus Stufen, und sie hat eine Eigenschaft, die in der Werbung nie erscheint: eine Stufe hat zwei Preise. Der erste ist das Pensum, mit dem sie erreicht wird. Der zweite ist das Pensum, mit dem sie gehalten wird, und dieser zweite läuft weiter, solange Sie die Stufe behalten wollen.

Das Haltepensum steht meist nicht bei der Stufenübersicht, sondern in einem Abschnitt über Überprüfung oder Rückfall. Dort findet sich, in welchen Abständen die Stufe geprüft wird und welches Volumen in diesem Abstand nötig ist. Fehlt dieser Abschnitt, gilt die Stufe irrtümlich als dauerhaft, und das ist die häufigste Fehlannahme dieser Form.

Aus den zwei Preisen folgt eine nüchterne Betrachtung: eine hohe Stufe ist nicht ein erreichter Zustand, sondern ein Abonnement. Die Vorteile fließen, solange das Pensum erbracht wird, und sie enden, wenn es ausbleibt. Wer eine Stufe halten will, hat sich damit eine fortlaufende Verpflichtung gegeben, die er selbst gesetzt hat.

Eine zweite Eigenheit betrifft die oberen Stufen. Sie werden häufig nicht nach Pensum vergeben, sondern auf Einladung, und ihre Bedingungen stehen dann nicht öffentlich. Was nicht nachlesbar ist, lässt sich nicht bewerten; in einem Vergleich bleibt eine solche Stufe deshalb außerhalb der Rechnung.

Verfall: Punkte und Stufen folgen getrennten Regeln

Punkte verfallen, und Stufen fallen zurück — das sind zwei verschiedene Vorgänge mit eigenen Fristen. Die Verfallsfrist für Punkte knüpft meist an das Sammeln selbst an: Punkte sind eine bestimmte Zeit gültig, gerechnet ab ihrer Entstehung oder ab dem Ende eines Zeitraums, in dem sie entstanden sind.

Der Rückfall einer Stufe knüpft dagegen an Untätigkeit oder an ein verfehltes Haltepensum an. Beide Vorgänge können unabhängig voneinander eintreten: man kann eine Stufe behalten und die Punkte verlieren, und man kann Punkte behalten und die Stufe verlieren. Der Text behandelt beides selten im gleichen Abschnitt.

Eine dritte Frist kommt bei Programmen vor, die in Zeitfenstern rechnen. Dann wird nicht fortlaufend gesammelt, sondern je Fenster, und am Stichtag beginnt die Zählung neu. Diese Bauart ist für gelegentliches Spiel die ungünstigste, weil kein Fortschritt über die Fenstergrenze hinweg bestehen bleibt.

Praktisch heißt das: notieren Sie alle drei Fristen getrennt, mit Datum und, wo angegeben, mit Uhrzeit. Wie Fristen in Bedingungstexten gehandhabt werden und welche Startereignisse vorkommen, behandelt Fristen allgemein; die Logik gilt hier unverändert.

Treueprogramme – Verfall von Punkten und Rückfall einer Stufe nach Untätigkeit
Punkte und Stufen verfallen nach eigenen Regeln, und zwar getrennt voneinander.

Welche Vorteile eine Stufe überhaupt tragen kann

Die Vorteile sind in den Texten verschieden benannt, lassen sich aber auf wenige Arten zurückführen. Die erste ist ein besserer Kurs beim Sammeln oder beim Einlösen; sie ist die einzige, die sich sauber in die Rechnung des vorigen Abschnitts einsetzen lässt, und sie ist deshalb die einzige, die wirklich bewertbar ist.

Die zweite Art sind Zuwendungen, die an einen Anlass geknüpft sind: etwas zum Geburtstag, etwas zum Jahreswechsel, etwas nach einer Pause. Sie sind der Natur nach unregelmäßig und lassen sich nur mit einem Erwartungswert bewerten, der sich nicht aus dem Text ergibt. In einem Vergleich bleiben sie außerhalb der Rechnung.

Die dritte Art betrifft die Bearbeitung: eine eigene Ansprechstelle, eine schnellere Behandlung von Anträgen, höhere eigene Grenzen. Der Wert dieser Vorteile hängt davon ab, wie oft Sie sie brauchen, und er ist bei gelegentlichem Spiel gering. Eine schnellere Bearbeitung hebt im Übrigen keine gesetzliche Pflicht auf, etwa die Prüfung der Person vor einer Auszahlung.

Die vierte Art, die genannt wird, ist eine Einladung zu etwas. Was das ist, steht nicht im Text, und was nicht im Text steht, gehört nicht in die Rechnung. Was dagegen in jedem Fall unberührt bleibt, sind die gesetzlichen Vorgaben zum Spiel selbst; dazu der Abschnitt weiter unten.

Warum sichtbarer Fortschritt die wirksamste Werbung ist

Diese Form arbeitet nicht mit einer Zahl, sondern mit einer Anzeige: ein Balken, der sich füllt, ein Abstand zur nächsten Stufe, eine Punktzahl, die wächst. Das ist eine andere Art von Werbung als eine Prozentzahl, denn sie wirkt nicht beim Lesen, sondern beim Spielen, und sie wirkt bei jeder Runde erneut.

Der Mechanismus ist einfach und gut bekannt: ein begonnener Fortschritt erzeugt den Wunsch, ihn abzuschließen, und ein Abstand zur nächsten Stufe erzeugt einen Grund weiterzuspielen, der nichts mit dem Spiel zu tun hat. Dieser Grund ist auch dann wirksam, wenn der Gegenwert der Stufe, wie oben gerechnet, sehr klein ist.

Deshalb lohnt bei dieser Form eine Gegenfrage, die bei anderen Formen überflüssig ist: Würde ich jetzt weiterspielen, wenn diese Anzeige nicht da wäre? Fällt die Antwort nein aus, bezahlt der Fortschritt sich selbst nicht, und die Anzeige hat eine Entscheidung übernommen, die Ihnen gehört.

Nützlich ist auch eine kleine praktische Maßnahme: eigene Grenzen setzen, bevor eine Stufe interessant wird. Eine Grenze, die vor dem Spiel gesetzt wurde, ist gegen einen Fortschrittsbalken wirksam; eine Grenze, die während des Spiels gesetzt werden soll, meist nicht. Mehr dazu auf Verantwortungsvolles Spielen.

Was der hiesige Rahmen begrenzt und was nicht

Ein Programm kann die Vorgaben für das Spiel selbst nicht lockern, und das ist der wichtigste Satz dieses Abschnitts. Keine Stufe hebt den Einsatzdeckel von einem Euro je virtuellem Automatenspiel nach § 22a Abs. 7 des Glücksspielstaatsvertrags 2021 an, keine Stufe verkürzt die Mindestdauer eines Spiels nach Abs. 6, und keine Stufe erlaubt selbsttätig startende Programme, die Abs. 4 untersagt.

Ebenso unberührt bleibt das Verbot, mehrere virtuelle Automatenspiele gleichzeitig zu bespielen; nach Abs. 10 muss der Anbieter dies technisch ausschließen. Auch das Ansparen von Einsätzen oder Gewinnen für spätere Spiele bleibt nach Abs. 8 untersagt — ein Punktekonto ist deshalb kein Spielguthaben und darf auch keines sein.

Beim Geld gilt dasselbe. Das anbieterübergreifende Einzahlungslimit aus § 6c wird über alle in Deutschland erlaubten Anbieter zusammengerechnet und liegt im Regelfall bei eintausend Euro im Monat; eine Stufe ändert daran nichts. Ein anderer Betrag kommt nur im Einzelfall und nach einer Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse in Betracht.

Was ein Programm sehr wohl kann, ist die Geschwindigkeit der Bearbeitung und die Gestaltung eigener Zuwendungen. Wo ein Text einer Stufe mehr verspricht als das — höhere Einsätze, schnelleres Spiel, Umgehung einer Grenze —, beschreibt er etwas, das in einer erlaubten Fassung nicht vorkommt. Das ist dann ein Prüfanlass nach dem Weg unter Angebot prüfen.

Ein Programm in zehn Minuten bewerten

Erster Schritt: beide Kurse suchen, und zwar getrennt. Der Einsatz je Punkt steht im Abschnitt über das Sammeln, der Gegenwert eines Punktes im Abschnitt über das Einlösen. Finden Sie nur einen von beiden, ist die Bewertung an dieser Stelle beendet, und eine schriftliche Rückfrage ist der nächste Schritt.

Zweiter Schritt: beide Kurse auf den gemeinsamen Nenner bringen, also Gegenwert in Euro je eintausend Euro Einsatzvolumen. Diese Zahl notieren Sie, und nur sie taugt zum Vergleich — nicht die Punktzahl, nicht der Name der Stufe, nicht die Zahl der Stufen.

Dritter Schritt: das Ergebnis gegen Ihre eigene Spielweise halten. Rechnen Sie mit dem Volumen, das Sie in einem Monat tatsächlich bewegen, nicht mit dem, das Sie bewegen würden, wenn das Programm interessant wäre. Diese Unterscheidung ist der ganze Unterschied zwischen einer Bewertung und einer Wunschrechnung.

Vierter Schritt, und er ist bei dieser Form wichtiger als bei jeder anderen: entscheiden Sie, ob Sie die Anzeige des Fortschritts überhaupt sehen wollen. Teilnahme am Glücksspiel ist Personen ab achtzehn Jahren vorbehalten und trägt ein Suchtrisiko; wer darüber sprechen möchte, erreicht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kostenfrei und auf Wunsch namenlos unter 0800 1 37 27 00.

Die Angaben, ohne die ein Punkteprogramm nicht bewertbar ist, mit Fundstelle und Folge ihres Fehlens
AngabeWo sie zu finden istFolge, wenn sie fehlt
Einsatz je PunktProgrammbeschreibung, Abschnitt zum Sammelndie Zahl der Punkte ist nicht in Volumen umrechenbar
Gegenwert eines PunktesAbschnitt zum Einlösen, oft als Tauschtabelleder Nutzen des Sammelns bleibt unbekannt
Punktzahl je StufeStufenübersichtder Abstand zur nächsten Stufe ist nicht planbar
Haltepensum einer StufeAbschnitt zum Rückfall oder zur Überprüfungeine Stufe gilt irrtümlich als dauerhaft
Verfallsfrist der PunkteAbschnitt zur Gültigkeitgesammelte Punkte verschwinden unerwartet
Gestalt der EinlösungAbschnitt zum Tauschunklar, ob freies Guthaben oder gebundener Posten entsteht
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Redaktionell nachgerechnet · Stand 29.10.2026. Rechtliche Angaben folgen dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 und den Veröffentlichungen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Angaben zu Angeboten einzelner Betreiber geben deren eigene Darstellung wieder.

Fragen zu Angeboten

Warum brauche ich zwei Kurse und nicht einen?

Weil zwei Umrechnungen hintereinander stattfinden: Einsatzvolumen in Punkte und Punkte in Euro. Steht nur eine der beiden im Text, ist die Punktzahl eine Zahl ohne Einheit und der Nutzen des Sammelns unbekannt.

Wie mache ich ein Programm mit anderen Angeboten vergleichbar?

Über den Gegenwert in Euro je eintausend Euro Einsatzvolumen. Dieselbe Größe lässt sich für eine Gutschrift und für einen Rückfluss bilden, und erst dadurch stehen alle Formen auf demselben Nenner.

Was ist das Haltepensum einer Stufe?

Das Volumen, das in einem bestimmten Abstand erbracht werden muss, damit die Stufe nicht zurückfällt. Es steht meist nicht in der Stufenübersicht, sondern in einem Abschnitt über Überprüfung oder Rückfall.

Verfallen Punkte und Stufen gemeinsam?

Nein, beides folgt eigenen Regeln. Punkte haben eine Gültigkeitsdauer ab ihrer Entstehung, eine Stufe fällt bei Untätigkeit oder verfehltem Pensum zurück; eines kann ohne das andere eintreten.

Welche Vorteile einer Stufe lassen sich überhaupt bewerten?

Nur ein besserer Kurs beim Sammeln oder Einlösen, weil er sich in die Rechnung einsetzen lässt. Anlassbezogene Zuwendungen, Einladungen und unbestimmt beschriebene Vorteile bleiben außerhalb des Vergleichs.

Kann eine hohe Stufe höhere Einsätze erlauben?

Nein. Der Einsatzdeckel von einem Euro je virtuellem Automatenspiel folgt aus dem Gesetz und steht keinem Programm zur Verfügung. Dasselbe gilt für die Mindestdauer eines Spiels und für das Verbot selbsttätig startender Programme.

Ist ein Punktekonto ein Guthaben?

Nein, und es darf auch keines sein. Das Ansparen von Einsätzen oder Gewinnen für künftige Spiele ist untersagt; Punkte sind eine Zählgröße des Programms und kein bespielbarer Betrag.

Warum fällt die Rechnung so oft gegen das Programm aus?

Weil der Vorteil auf alles Spiel verteilt wird und nicht an einen Anlass gebunden ist. Ein auf jeden Einsatz gewährter Vorteil muss klein sein, das für ihn nötige Volumen ist es nicht.

Was mache ich mit Stufen, die nur auf Einladung vergeben werden?

Lassen Sie sie außen vor. Ihre Bedingungen sind nicht öffentlich nachlesbar, und was sich nicht nachlesen lässt, taugt nicht als Posten in einer Rechnung.

Welche eine Frage lohnt sich bei dieser Form besonders?

Ob Sie ohne den sichtbaren Fortschrittsbalken genauso weiterspielen würden. Fällt die Antwort nein aus, hat die Anzeige eine Entscheidung übernommen, und der Gegenwert der nächsten Stufe spielt dafür keine Rolle.

Nachgerechnet am 29.10.2026 · 18+ · Verantwortungsvolles Spielen